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anderen nicht ohne Not zu zeigen. Ich habe mit Absicht mit bloßen Buchstaben gezeichnet. Hefele hab' ich ihn auch geschickt. Der ist in München. Funk geht nach Stettin?!*53 Übermorgen denke ich nach Freiburg i. B. zu fahren auf zwei Wochen. - Das sind so ziemlich die Neuigkeiten. Wenns Dir nicht schwer wird, schreib einmal. Und mach daß Du gesund wirst. Mit herzlichen Grüßen - Dein Romano. Mainz 13.8.09. Wo ist Paul*54? Gonsenheimerhohl 18*55. 53 Funk, Philipp (1884, Wasseralfingen, bis 1937, Freiburg i. Br.), Kommilitone aus Tübingen, der 1908 das Priesterseminar wegen der Modernismuskrise verließ, katholischer Laientheologe, Historiker, arbeitete vom 1.10.1909 bis 30.9.1910 als Hilfsbibliothekar an der Stadtbibliothek Stettin. Januar 1909-16 Mitarbeiter, dann Chefredakteur der Zs. Das Neue Jahrhundert; im I. Weltkrieg Sanitäter, Kriegsberichterstatter, Mitarbeiter der Militärregierung in Brüssel sowie bei der Spionageabwehr in Rumänien; 1918-19 Schriftleiter für Außen- und Kulturpolitik bei der München-Augsburger Abendzeitung; 1921 Lektor beim Kösel-Verlag in München und Mitarbeiter am Hochland; 1925 Habil. in München; 1926 Professor für Geschichte und neuere Literaturgeschichte, Univ. Braunsberg, 1929 für Mittelalterliche und Neuere Geschichte, Univ. Freiburg i. B. Werke: Jakob von Vitry. Leben und Werk, Leipzig/Berlin 1909; Der Sammlung Wort und Bild, Nr. 18/20, Mönchen-Gladbach 1912 (BM, mit Widmung: »Der Mensch lebt nicht allein vom Brote. In Erinnerung an die schönen Stunden vom 10. - 13. September 1912 gewidmet von Ph. Funk«); Ignatius von Loyola, Berlin 1913 (BM, mit Widmung: »Frl. Marie Knöpfler in freundschaftl. Gedenken M. Juli 1913 Ph. F.«); Von der Kirche des Geistes. Religiöse Essays im Sinne eines modernen Katholizismus, München 1913 (BM, mit Widmung: »Freundschaftlich gewidmet vom Verfasser Advent 1913«); Piercandido Decembrio, Leben des Filippo Maria Visconti und Taten des Franzesco Sforza, Jena 1913, übers. u. eingel. v. Ph. Funk (BM), mit Widmung: »Frl. Marie Knöpfler in Freundschaft überreicht vom Vf.«; Funk scheint mit Maria Knoepfler besonders freundschaftlich verbunden gewesen zu sein, wie noch weitere Widmungen ausweisen); Von der Aufklärung zur Romantik (Habil.), München 1925 (BM, mit Widmung: »Dem lb. Mooshaus herzlichst Ph.«). 54 Vgl. Br. 1 und 2. 55 Adresse der Familie Guardini bis 1920. Das Wohnhaus steht noch; die Straße ist umbenannt in Fritz Kohl-Straße. | ||
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