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Saga (-Geschichte) großer Einzelpersönlichkeiten in Band 3-7; Band 8 enthält Erzählungen von Geächteten; Band 9 die Lebensgeschichte vier hervorragender Skalden; andere Bände berichten von einzelnen Ereignissen, Abenteuern, Fahrten (Bd. 10-12). Die späteren sollen Quellen zur altnorwegischen und isländischen Königs-, Landes- und Kirchengeschichte, einige Heldensagen und literarisch-grammatische Schriften bringen. Ein Einleitungsband behandelt die Kulturzustände Islands zu der Zeit, in der die Geschichten spielen, das isländische Mittelalter, die Wikingerzeit, etwa von der Mitte des 10. bis zu der des 13. Jahrhunderts. Versuchen wir im Zusammenhang mit dem oben angedeuteten Problem die Bedeutung dieser Texte zu würdigen. I. Zunächst der Eindruck, den sie auf den Leser machen. Die stärksten der bisher erschienenen Stücke sind die vier großen, je einer einzigen Persönlichkeit gewidmeten Geschichten: die Sage vom Skalden Egil, die vom starken Grettir, die Geschichte der Leute aus dem Lachswalsertal, in deren Mittelpunkt Gudrun steht, und endlich, wenn auch erst in gewissem Abstand, die Sage vom weisen Nial. Die drei erstgenannten bestehen am besten in der Probe, die untrüglich die innere Kraft eines Kunstwerks bewährt: Sie leben und wachsen in der Erinnerung, lange nachdem der Leser das Buch beiseite gelegt hat. [Forts.] Die Geschichte vom weisen Njal. Übertr. Von Andr. Heusler. Mit einer Karte. Die Geschichte vom starken Grettier, dem Geächteten. Übersetzt von Paul Herrmann; mit 8 Ansichten und I Karte.Die Geschichte von den Leuten aus dem Lachswassertal. Übersetzt von Rud. Meißner; mit 1 Karte und 1 Stammtafel. Vier Skaldengeschichten. Übersetzt von Felix Niedner. Fünf Geschichten aus dem westlichen Nordland. Übersetzt von Frank Fischer und W H. Vogt; mit einer Karte. Sieben Geschichten von den Ostland-Familien. Übersetzt von Gust. Neckel. Grönländer und Färinger Geschichten. Übersetzt von Erich v. Mendelssohn. | ||
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