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Frau Kempner fährt heute nach Rom. Wir hatten vorgestern noch eine, so hoffe ich, endgültige Unterredung, die gut war. Es wäre viel zu sagen. Jedenfalls will ich mir das zu Herzen nehmen, was Du in Deinem Brief schriebst. Die nächsten Tage bin ich noch hier. Dann gehe ich vielleicht auf acht Tage nach Thüringen, um einmal aus allem Reden herauszukommen. Draußen liegt Schnee, und darüber blauer Himmel. Nun grüße ich Dich herzlich, und wünsche Dir alles Liebe hinunter in Deine Stille. Romano. 109. Brief vom 27.03.1928, Potsdam. Potsdam 27.3.28 Lieber Joseph Das Bild von Speth ist angekommen, heil und ganz in Glas und Rahmen. Und daß es gerade vor Mariae Verkündigung*836 kam, ist besonders schön. Ich danke Dir von Herzen für das liebe Geschenk; es ist Erinnerung an Vieles. Hier habe ich keinen Platz zum Hängen. Ich hoffe, in der Sophienstraße findet es eine hübsche Stelle. Dieser Tage habe ich die zweitletzte Durchformung des 2. Bandes der Responsorien, Gloria Sanctorum*837, fertig gebracht. Nun noch eine letzte Hand, dann ists bereit zum Druck. Ich weiß nicht, ob wir bereits davon sprachen; aber ich möchte den Band gern dem Andenken Marias zueignen. Bist Du damit einverstanden? Oder wäre Dir etwas Gewichtigeres lieber? Etwa der Band Abhandlungen, den ich im Lauf des Jahres 836 25. März 1928: ein Sonntag. 837 In gloria Sanctorum. Liturgische Texte. Übertragen von Romano Guardini. Dem Gedächtnis von Maria Knöpfler, Mainz (Grünewald) 1928 (M 250). | ||
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