Romano Guardini Online Konkordanz
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zwischendurch haben wir gehabt, mit etwa 140 Kranken. Das war eine böse Sorge, ist aber ordentlich gegangen.)
Grüße P. Placidus herzlich.
Und auf baldiges, frohes Wiedersehen!
Romano
Lieber Joseph, gerade erhalte ich eine Anfrage von Frau Kempner, ob Du evtl. willens wärest, Anfang Sept, nachdem ich bei Dir war, für 8-10 Tage ins Engadin zu kommen.*909 Sie hat dort ein kleines Haus zur Verfügung, darin würden wir wohnen, Frau K., Du und ich. Vielleicht könnte P. Placidus Dich vertreten? Überlege es Dir und schreibe sofort. Ich selbst weiß noch nicht, was ich tun soll; schreibe Dir aber, um für alle Fälle Deine Ansicht zu haben.
R.

133.
Brief vom 07.11.1929, Berlin-Charlottenburg.
Charlottenburg 7.11.29
Mein lieber Joseph
Dein Brief ist angekommen, und diesertage geht eine Sendung von Tulpenzwiebeln an Dich ab; ich glaube, es sind schöne Sorten; 6; von jeder 6 Stück. An der Sendung ist Frau Kempner sehr, und mit großer Freude beteiligt. Hoffentlich schlagen sie gut an. Nächstes Jahr kommen dann die Bäumchen. Und möge Dein Garten Dir Freude machen, immer neue!

909 Vgl.: Aus dem Engadin, in: Der neue Ring 1 (1928), später unter dem Titel »Tagebuch: Aus dem Engadin«, in: In Spiegel und Gleichnis. Bilder und Gedanken, Mainz (Grünewald) 1932.

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