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Weihnachten soll Dir schön und wohltätig kommen, liebster Freund. Ich wollte, Du wärest hier; aber, so Gott will, kommst Du ja bald. In dem ewigen Leben, an das wir glauben, und von dem Weihnachten Unterpfand ist, ist ja Maria drin. Die Weihnachtsmesse wird für uns alle sein. Ich freue mich so bei dem Gedanken, was für ein Gesicht Du machst, wenn Frau Kempners Geschenk ankommt! Bleib gesund und froh, Lieber! Romano 120. Brief vom 04.01.1929, Rothenfels. Rothenfels 4.1.29 Lieber Joseph Hab herzlichen Dank für Deine liebe Weihnachtsgabe. Ich freue mich herzlich darüber und muß nun überlegen, wo ich das Bildchen schön unterbringe. Aber vielleicht überlegen wir das bald gemeinsam? Sag, wie stehts mit Deinem Kommen? Mit wieviel Freude Du erwartet wirst, weißt Du. Ich wüßte nun gern, wann Du kommst, damit ich mich mit der Zeit einrichten kann. Nicht wahr, Du gibst mir bald, aber wirklich bald, Bescheid, und hoffentlich einen guten? Nun habe ich noch etwas anderes. Diesertage war Gerta Krabbel hier oben.*871 Im Gespräch über verschiedenerlei fragte sie, ob der Nachruf für Maria auch in den Schildgenossen erscheinen solle, und auf mein Bejahen sagte sie, Du hättest Dich dahin ausgesprochen, daß es Dir nicht lieb sei. Darüber war ich nun überrascht und beunruhigt. Ich möchte gewiß nichts tun, das Dir in dieser Sache unlieb ist. Aber ich erinnere mich, daß ich Dich gefragt habe, ob Du einverstanden seiest, daß der Nachruf auch in den »Schildg.« erscheine; einmal, weil so die uns so teure Gestalt auch von anderen gesehen werde, und so ihr Denkmal erhalte; dann, weil darin ein Hinweis auf das Buch*872 liege. Ich weiß es 871 Vgl. Br. 82 und 124. 872 Vgl. Br. 117 und 118. | ||
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