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124. Brief vom 04.03.1929, Aachen. Aachen 4.3.29 Lieber Joseph Gerta Krabbel hat mir von der Schwierigkeit betr. des Nachdrucks [Nachrufs ?] für Maria erzählt. Bevor ich mit Laros*884 ins Benehmen trete möchte ich Dich fragen: Wärest Du gegebenenfalls einverstanden, daß der Nachruf an den Schluß des II. Bandes käme?*885 Ich werde Laros fragen, was er überhaupt für Bedenken hat; und dann gegebenenfalls ihm jenen Vorschlag machen, um damit den verschiedenen Gesichtspunkten genug zu tun. Mir schiene es doch nicht richtig, so einfachhin nachzugeben, nachdem wir uns doch gemeinsam mit dem Nachruf Mühe gegeben und ihn in seiner jetzigen Gestalt für gut gefunden haben. Schreibe mir bitte umgehend, da ich in einigen Tagen nach Italien abreise.*886 Herzlichen Gruß von Gerta Krabbel und Deinem Romano 884 Matthias Laros (1.3.1882, Trier, bis 24.6.1965, Koblenz), katholischer Priester und theologischer Schriftsteller, Promotion über Pascal; bekannt geworden als Herausgeber von John Henry Newman, Ausgewählte Werke, 10 Bde., Mainz (Grünewald) 1922-1940 (2. Auflage in 9 Bdn. 1951-1975); darunter Bd. 1 (Apologia) und Bd. 9 und 10 (Briefe aus der katholischen Zeit), übersetzt von Maria Knoepfler. Vgl. Br. 125. Die Beziehung zu Laros war zu dieser Zeit gespannt; immerhin findet sich später ein Widmungsexemplar in der Bibliothek Mooshausen: Matthias Laros, Die drei verlorenen Söhne - und wir heute?, Frankfurt: Knecht 1950, mit hs. Widmung: S. lieben Freund Josef Weiger zum Namenstag 1952 überreicht v. Verf. 885 Der Nachruf Guardinis erschien tatsächlich an dieser Stelle: in Bd. 10, 369-378 (M 263). 886 Reise mit Fanny Kempner nach Sizilien; vgl. Br. 123, 125, 128. | ||
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