Romano Guardini Online Konkordanz
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Wechsel des geistlichen Jahres mit. Von Gebetbüchern gilt das gleiche. Es gibt süßliche und übertriebene. Die können wir nicht brauchen. Aber es gibt auch gute, die einem zur Schule des Gebetes werden können.
Wenn man das alles so betrachtet, dann kommt einem zum Bewußtsein, welch hohe Sache das Beten ist. „Werk Gottes” hat es der heilige Benedikt genannt. Darin geschehen wahrlich Gottes Werke. Seine Gnade strömt in die Seele, macht sie klar, gutgewillt und läßt sie im Wesentlichen erstarken. Und es hat eine große Macht. Darüber können wir hier nicht mehr reden, wir müssen schließen. Aber was aus einem Leben wird, hängt zum guten Teil davon ab, wie dieser Mensch betet, und wie andere es für ihn tun. Große Werke sind immer vom Gebet getragen.



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