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Bald feiern wir das Gedächtnis des Herrn - das gleiche, das an allen Orten der Welt gefeiert wird; jetzt und gestern und vor hundert und vor fast zweitausend Jahren. Senken wir die Wurzeln unserer Seele in dieses Geheimnis Christi, dem überall widersprochen, das überall niedergehalten wird und das doch ist. Erfüllen wir uns mit dem Bewußtsein: »Gott, mein Vater, hat die Welt geschaffen. Christus, mein Bruder und Erlöser, hat den Grund zur zweiten Schöpfung gelegt. Die lange Geschichte der Gottestaten, die vom Anfang herkommt, durch diese Stunde geht und bis zu jenem Ende führt, das Er allem Geschaffenen setzt, ist meine Geschichte. Auch die Gegenwart liegt in Gottes, meines Vaters Hand, sie mag gehen, wie sie will.« Wenn wir nachher die heilige Messe feiern, so sollen wir wissen: »Hier liegen die Wurzeln des neuen Daseins, die niemand ausreißen kann. Wenn auch noch so vieles zerbricht - Gott ist der Liebende und Allmächtige. Alles bleibt in Seiner Hand. Auch wir.« | ||
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