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Und wohl jeder von uns hat in seinem Leben einen Menschen, der ihm dazu geholfen hat, Bürge und Gefährte im Glauben war. Das ist alles richtig. Im letzten vollzieht sich aber der Glaube doch im einsamen Gegenüber des Gewissens zu Gott. In dieses Innerste tritt niemand ein. Da ist jeder auf die Einsicht seines Geistes, auf die Erfahrung seines Herzens, auf die Großmut seiner Freiheit angewiesen. Wohl von der Gnade getragen und durchwirkt; ohne sie würde ja die Botschaft stumm bleiben und das Herz kalt. Dem Tun und Erleben nach aber vollzieht die Entscheidung sich in der Einsamkeit. Da mögen Gedanken wie die, welche wir soeben durchdacht haben, uns hilfreich sein. | ||
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