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nichts verschweigen, nichts beschönigen, nichts vertuschen, sondern gründlich reine Bahn machen. Leicht wird es nicht sein. Es wäre auch kein gutes Zeichen, wenn es einem gleichgültig wäre, seine Fehler zu bekennen. Aber was da schwer und bitter ist, ist doch heilsam, und nachher wird einem doch frei und glücklich zumute. Dann freilich, nachdem alles vorüber, fängt erst das Wichtigste an: nicht mehr sündigen. Die Beichte ist erst der Anfang. Die bricht erst die Bahn. Gehen muß man sie dann im Leben. Und da ist es gut, daß man öfter an seinen Vorsatz denkt. Immer wieder sich vergegenwärtigt, was man sich und Gott versprochen hat. Und immer wieder von neuem sich bemüht, es auch zu tun. "Seht, jetzt ist die gnadenreiche Zeit; seht, jetzt ist der Tag des Heils!" Sie wollen dir die Freiheit bringen von der Sünde; ein reines Herz und alle Kraft zum Guten. Erwirb dir diese Gnade durch eine rechte Osterbeichte! Und dann halte sie fest durch ein rechtes Leben. Amen. | ||
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