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Aus den Gebeten des heiligen Anselm von Canterbury Das Vierzehnte: An den Heiligen Geist O nun Liebe Du der göttlichen Hoheit des allmächtigen Vaters Und des seligsten Geborenen heilige Mitteilung Geist, allmögender Paraklet Aller Trauernden mildester Tröster Du O, mit mächtiger Kraft steige herab in meines Herzens innerste Kammer Und all des verlassenen Hauses dunkles Gewinkel Erfreue, mild es bewohnend Mit schimmerndem Lichtglanz Und was da modert In langer Dürre müdem Zerfall Befruchte, o Heimsuchender, mit Deines Taues Fülle. Wund ist des inneren Menschen geheime Tiefe Träg seines Leibes Mark – O schnelle das Geschoß Deiner Liebe Entzünde sie mit heilsam eindringenden Flammen Erleuchte sie mit heiligen Feuers Glut Und nähre Geistes und Leibes all das Innere. Mit dem Strom Deiner Seligkeit tränke mich Daß schal mir werde der Weltdinge giftbergende Süße. Scheide mich, Herr Und sondre das Meine vom unheiligen Volk Deinen Willen zu tun, lehre Du mich Denn mein Gott bist Du. Ich glaube: In wem Du wohnst Bereitest Du dem Vater und mit Ihm dem Sohne die Statt. Selig | ||
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