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beginnt der Um- und Ausbau, wobei als wichtiger Punkt ein schönes Zimmer im ersten Stock, auf den Garten hinaus, 4 x 3,5m., für Dich ins Auge gefaßt wird. Durch nur einen Korridor getrennt, wird mein Studierzimmer und das kleine Bibliothekszimmer danebenliegen. Ich rechne von Herzen auf die Zeit. Sie soll gutwerden für Dich und mich. Eigentlich traue ich mir gar nicht recht daran zu glauben, daß wir wirklich eine lange Zeit sollen zusammen leben und denken dürfen. Schön soll das werden! Schön! Nicht wahr? Soll uns beiden neue Basis schaffen, denn auch ich bin ja im Umbau begriffen, reiße ab, füge ein, mache Hilfskonstruktionen - und Dir vor allem soll es für kommende Arbeit helfen. Hier wird also ganz fest mit Dir gerechnet, für alle möglichen Dinge. Und ich glaube, daß Du, auch abgesehen vom Unterzeichneten und von theologicis, manches Gute Ding wirst zu tun bekommen. Also halte die Sache im Auge, und versäume nicht, sobald irgend Gelegenheit ist, schon vorzuarbeiten. Grüße Frau Idamaria. In herzlichem Gedenken Romano 103. Brief vom 12.11.1927, Potsdam. Potsdam 12.11.27 Lieber Joseph zunächst möchte ich berichten, daß das Haus polizeilich freigegeben ist! Es war schwierig; aber meine Freunde hier sind mit solcher Energie an die Sache gegangen, und haben Kosten so wenig gescheut, daß die Bahn also nun frei ist. Anfang Dezember ziehen die jetzigen Bewohner aus; dann geht die Bauerei los! | ||
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